Kontaktloses Bearbeiten Ihrer Anliegen

Um Ihre Anliegen trotz der derzeitigen Situation kontaktlos bearbeiten zu können, haben wir vor dem Eingangsbereich zwei verschlossene Abgabeboxen aufgestellt.

 

Wie funktioniert das System mit den Abgabeboxen?

In diese Boxen – je eine für die Fahrerlaubnis- und die Zulassungsbehörde – können Sie Ihre Anträge einwerfen. Wir werden die Boxen regelmäßig leeren und die Anträge der Reihe nach bearbeiten. Nach erfolgreicher Bearbeitung rufen wir Sie an und Sie können Ihre Unterlagen wieder abholen.

 

Was muss ich beachten?

Wichtig ist, dass alle Unterlagen vollständig sind. Besonderheiten (z.B. neue Schilder, Steuerbefreiung, etc.) vermerken Sie bitte zusätzlich auf den Antragsunterlagen. Nur so können wir eine rasche und korrekte Bearbeitung Ihres Antrags gewährleisten. Zusätzlich sollten Sie eine Telefonnummer auf dem Antrag notieren, damit wir Sie erreichen können, sobald Ihr Antrag bearbeitet wurde.

Welche Unterlagen Sie für Ihren Antrag bei der Zulassungsbehörde benötigen, erfahren Sie hier.

Welche Unterlagen Sie für Ihren Antrag bei der Fahrerlaubnisbehörde benötigen, erfahren sie hier.

 

Sind meine Unterlagen sicher?

Ja. Die gesicherten Abgabeboxen stehen nur während der Öffnungszeiten vor dem Eingangsbereich und sind verschlossen.

 

Wie bezahle ich die Gebühren für meinen Antrag?

Bei der Abholung Ihrer Antragsunterlagen ist die Gebühr bar oder per EC-Karte zu entrichen.

 

Kundenverkehr auf ein absolutes Minimum reduziert – Termine nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich

Die derzeitige Situation zwingt uns leider dazu, den Kundenverkehr in der Dienststelle des Zweckverbandes Zulassungsstelle Coburg weiterhin auf ein absolutes Minimun zu reduzieren. In der Regel ist jedoch die Beantragung von Fahrzeugzulassungen, Abmeldungen, Führerscheinen, etc. nahezu kontaktlos möglich. Termine sind daher nur noch in einigen wenigen Ausnahmefällen möglich. Aus diesem Grund haben wir vor unserem Eingangsbereich je eine Abgabebox für die Zulassungs- und die Fahrerlaubnisbehörde aufgestellt. In diese Boxen können Sie Ihre Anträge einwerfen. Bitte achten Sie auf die Vollständigkeit Ihrer Unterlagen und versehen Sie diese mit einer Telefonnummer. Wir werden Sie dann nach erfolgreicher Bearbeitung kontaktieren.

Sollten in Ihrem Fall triftige Gründe für einen kurzfristigen Termin in der Zulassungsbehörde vorliegen, senden Sie bitte eine E-Mail an zulassung@zulassungsstelle-coburg.de.

Sollte kurzfristig eine persönliche Vorsprache in der Fahrerlaubnisbehörde zwingend erforderlich sein, so rufen Sie uns bitte unter 09561 / 514 -9550 an.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund

Ihr Team des Zweckverbandes Zulassungsstelle Coburg

Persönliche Vorsprache nur noch mit Terminvergabe möglich.

Mit Blick auf den anstehenden Lockdown soll die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde von Stadt und Landkreis Coburg dennoch weiterhin geöffnet bleiben.

Dazu ist ab Montag, 2. November, allerdings eine vorherige Terminvereinbarung unter www.zulassungsstelle-coburg.de oder ggf. auch telefonisch 09561/514-9595 zwingend erforderlich.

Die Kunden sollen sich zudem bitte erst fünf Minuten vor dem jeweiligen Terminzeitpunkt zum Eingang begeben und bis dahin im Auto warten. So soll vermieden werden, dass es zu langen Warteschlangen vor der Zulassungsstelle und damit zu unnötig vielen Kontakten kommt.

Für Kunden, die ihre Unterlagen bereits vollständig haben, ist, wie beim Lockdown im Frühjahr, im Windfang der Zulassungsstelle eine Box aufgestellt, in die die Unterlagen zur weiteren Bearbeitung abgelegt werden können. Eine Bearbeitung dieser Fälle am selben Tag wird angestrebt.

Sollten Sie ein besonders dringendes Anliegen haben, bitten wir in jedem Fall um vorherige telefonische Rücksprache.

Bei einer persönlichen Vorsprache ist es zwingend erforderlich, den Besucherfragebogen ausgefüllt mitzubringen. Den erforderlichen Vordruck können Sie sich hier herunterladen.

Eine Rettungskarte kann Ihr Leben retten

Was ist eine „Rettungskarte“?

Ein Rettungsdatenblatt bzw. eine Rettungskarte (je nach Hersteller auch Einsatzblatt oder einfach Merkblatt genannt) ist ein Hilfsmittel zur schnelleren Bergung von Menschen aus ihrem Fahrzeug nach einem Verkehrsunfall. Auf ihr sind für die Rettung relevante Bauteile, wie z. B. Airbag, Gurtstraffer, Batterie, Kraftstofftank oder Verstärkungen der Karosserie in einer Fahrzeugskizze dargestellt. Sie unterstützt somit die Feuerwehr dabei, schnell und sicher die optimalen Angriffspunkte für Rettungsgeräte wie Spreizer und Rettungsschere zu identifizieren.

Zu einer schnelleren Rettung und Unterstützung der Rettungskräfte trägt ein Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ bei. Standardisiert und einheitlich in Europa wird dieser Aufkleber am (aus Fahrersicht) linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe angebracht.

 

Wo erhalte ich eine Rettungskarte?

Eine Rettungskarte für Ihr Fahrzeug können Sie sich von der Website des Fahrzeugherstellers herunterladen. Anschließend drucken Sie diese farbig aus und klemmen sie hinter die Sonnenblende auf der Fahrerseite Ihres Fahrzeugs. Auch bei Automobilclubs und Prüforganisationen können Sie eine Rettungskarte online zum Herunterladen oder in einer der Geschäftsstellen erhalten.

Den dazugehörigen Aufkleber für das Anbringen am (aus Fahrersicht) linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe können Sie sich von den zuletzt genannten Stellen in der Regel kostenfrei zusenden lassen oder in einer deren Geschäftsstellen erhalten.

 

Wo platziere ich die Rettungskarte in meinem Fahrzeug?

Die Rettungskarte wird hinter der Fahrersonnenblende aufbewahrt. Der Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ wird am (aus Fahrersicht) linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe angebracht.

Führerschein-Pflichtumtausch

 

Mit der Regelung zum Führerschein-Pflichtumtausch werden die Vorgaben der dritten EU-Führerschein-Richtlinie umgesetzt. Diese sieht ab dem Jahr 2033 ein einheitliches fälschungssicheres Führerscheindokument und eine Erfassung aller Führerscheine in einer Datenbank vor, um Missbrauch zu verhindern.

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 15. Februar 2019 beschlossen, den gestaffelten (stufenweisen) Pflichtumtausch von Führerscheinen einzuführen. Um die große Anzahl an anstehenden Verwaltungsvorgängen zum Umtausch der Dokumente gleichmäßig zu verteilen, wurde eine Staffelung vorgenommen.

Die Fahrerlaubnisbehörde des Zweckverbandes Zulassungsstelle Coburg ist bemüht, die Wartezeiten der Kunden so gering wie möglich zu halten. Mit einer Aufstockung unseres Personals haben wir bereits frühzeitig auf die zu erwartende Fallzahl reagiert. Wichtig ist es dennoch, dass Sie als Umtauschpflichtige oder Umtauschpflichtiger nur in dem Zeitraum umtauschen, in dem Sie aufgrund der unten abgebildeten Tabelle vorgesehen sind. So ersparen Sie sich und anderen Kunden Warte- und Bearbeitungszeiten.

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Regelungen und die Zeiträume, die zu beachten sind. Nach Ablauf der jeweiligen Frist verliert der Führerschein seine Gültigkeit.

Wichtiger Hinweis: Aktuell sind NUR Fahrerlaubnisinhaber der Geburtsjahrgänge 1953 bis 1958 aufgerufen, ihre Papierführerscheine umzutauschen!

 

1. Führerscheine, die bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt worden sind:

Hierbei handelt es sich um alte graue bzw. rosa Papierführerscheine.

Geburtsjahr des Fahrerlaubnisinhabers

Tag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss

Vor 1953

19.01.2033

1953 bis 1958

19.01.2022

1959 bis 1964

19.01.2023

1965 bis 1970

19.01.2024

1971 oder später

19.01.2025

 

2. Führerscheine, die ab 1. Januar 1999 ausgestellt worden sind:

Hierbei handelt es sich um unbefristete Kartenführerscheine, die vom 01.01.1999 bis 18.01.2013 ausgestellt wurden.

Ausstellungsjahr

Tag, bis zu dem der Führerschein umgetauscht sein muss

1999 bis 2001

19.01.2026

2002 bis 2004

19.01.2027

2005 bis 2007

19.01.2028

2008

19.01.2029

2009

19.01.2030

2010

19.01.2031

2011

19.01.2032

2012 bis 18.01.2013

19.01.2033

 

Häufig gestellte Fragen:

 

Welche Unterlagen benötige ich?

Die Antragstellung kann nur durch eine persönliche Vorsprache erfolgen.

Die Abholung des Kartenführerscheines ist durch einen Bevollmächtigten möglich. Die Antragsunterlagen erhalten Sie bei der Fahrerlaubnisbehörde.

Sie benötigen folgende Unterlagen:

    • gültigen Personalausweis oder Reisepass
    • biometrisches Lichtbild
    • alten Führerschein bzw. Karteikartenabschrift der letzten Ausstellungsbehörde, sofern der alte Führerschein nicht mehr gut lesbar ist bzw. nicht von der hiesigen Behörde ausgestellt wurde
Welche Klassen werden in das neue Führerscheindokument eingetragen?

Bei der Umstellung von Fahrerlaubnisklassen alten Rechts (z. B. Klasse 2, 3) und dem Umtausch von Führerscheinen nach bisherigen Mustern (z. B. grauer, rosafarbener oder DDR-Führerschein) werden im neuen Führerschein die Klassen bestätigt, die der bisherigen Fahrberechtigung entsprechen.

 

Kann man das alte Führerscheindokument nach dem Umtausch behalten?

Der alte Führerschein darf behalten werden, er wird jedoch entwertet, indem er „ungültig“ gestempelt wird.